So perfide ist die Propaganda der Hamas-Terroristen


Eine Fußballparty als Brandbombe und Raketen aus einem Computerspiel – im medialen Kampf ist der Hamas jedes Mittel Recht, um Israel zu diskreditieren.Nach ihrem Terrorangriff auf Israel versucht die islamistische Hamas mittels Propagandavideos möglichst viel politisches Kapital aus ihren Attacken zu schlagen. Neben echten Videos von israelischen Gegenschlägen verbreitet die Terrororganisation dabei auch diverse Propagandastücke und Fake News im Netz. t-online zeigt einige prägnante Beispiele.Besonders großes Aufsehen erregen in Kriegen Bilder von getöteten Zivilisten, vor allem von Kindern. Auf der Plattform X, vormals Twitter, behauptete die Hamas, Israel habe im Gazastreifen mehrere Hundert Kinder ermordet und lieferte als Beleg ein entsprechendes Foto. Es handelte sich allerdings um eine Aufnahme aus dem syrischen Bürgerkrieg, die Opfer einer Gasattacke des syrischen Machthabers Baschar al-Assad zeigt.Die Plattform X dient Propagandisten vermehrt zur Verbreitung ihres Materials, vor allem seit Elon Musk als Geschäftsführer einen großen Teil der Mitarbeiter der Qualitätskontrolle entlassen hat. Da kaum noch jemand die Inhalte kontrolliert, lässt sich nur sehr schwer nachvollziehen, was wahr und was falsch ist.

“Die Propaganda ist Teil der Legitimierungsstrategie”

So berichtet etwa der US-amerikanische Nachrichtensender CNN von einem Video, in dem algerische Fußballfans mit Bengalos feiern, wobei zahlreiche Gebäude und sehr viel Feuer zu sehen ist. Propagandisten der Hamas verdrehen diese Aufnahmen und machen daraus einen israelischen Angriff mit Brandbomben.Kerstin Eppert vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung sagte dem Radiosender Deutschlandfunk Kultur, die Propaganda richte sich an verschiedene Adressaten. Zum einen ziele sie auf den inneren Kreis, die eigenen Verbündeten. Zum anderen richte sich die Propaganda nach außen an den politischen Gegner, wie ausländische Regierungen, aber auch deren Bürger.”Die Propaganda ist Teil der Legitimierungsstrategie”, sagt Eppert. Die Hamas erzähle eine Geschichte mit diesen Bildern und behaupte, sie übe Rache für das Leid der Palästinenser und zeige Stärke.

Auch die Geschichte wird verfälscht

So sind die Aufrufe der Hamas an die Bewohner des Gazastreifens zu verstehen. Sie sollten israelischen Warnungen vor einer Bodenoffensive im Norden des Gebiets keinen Glauben schenken und nicht nach Süden fliehen. Dennoch sind bereits Zehntausende Menschen auf der Flucht.Die Propaganda befasst sich allerdings nicht nur mit dem Hier und Jetzt, sondern bedient sich auch vermeintlicher historischer Wahrheiten. Eine gefälschte Karte soll zeigen, dass Israel bis 1946 palästinensisches Gebiet gewesen sei. Ein User namens GF auf der Plattform X zeigt anhand verschiedener historischer Karten, warum die Hamas-Darstellung falsch ist. Diese falschen Karten kursieren schon seit etlichen Jahren im Netz, 2019 fiel sogar eine finnische Schule darauf herein und nutzten sie für ihre Abschlussprüfungen, schreibt die “Jerusalem Post”.Für Szenen mit großem Kampfgerät nutzen die Islamisten Aufnahmen aus Computerspielen. Szenen aus Militärsimulationen wie “Arma 3” sollen zeigen, wie die Terrororganisation sich erfolgreich gegen die israelische Armee schlägt. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die “Kämpfer” sich doch reichlich ungelenk bewegen und nur aus Pixeln bestehen.An solchen vergleichsweise leicht zu enttarnenden Fälschungen zeigt sich das Kalkül der Propagandisten. Die Fake News müssen nicht jeden Betrachter und schon gar nicht Experten überzeugen, sondern der breiten Masse der Zuschauer einen ganz allgemeinen Eindruck vermitteln: dass die Hamas im Recht und erfolgreich ist.